Aus ISDN wird IP

Nehmen Sie die Umstellung selbst in die Hand!

Bis 2018 plant die Deutsche Telekom die Umstellung aller ISDN Anschlüsse auf den IP Standard. Ende April 2017 gab der Anbieter einige Zahlen bekannt, die das rasche Voranschreiten des Projekts eindrucksvoll belegen. So sind beinahe 50 % aller Geschäftskunden (1,4 Millionen) bereits umgestiegen und jede Woche kommen 80.000 neue Anschlüsse dazu. Einige Konkurrenz-Anbieter geben an, den ISDN Standard noch bis 2022 aufrechterhalten zu wollen. Dennoch sollten Sie als Kunde den Wechsel allmählich nicht mehr lange vor sich herschieben.

In der Grafik: IP-basierte Anschlüsse von Geschäftskunden der Telekom*

 

 Entwicklung IP Umstellung

 

Wieso der Umstieg auf IP-basierte Technologie?

Paketbote Deutschland wurde mit seinem hervorragend ausgebauten ISDN Netz lange als Technologie-Vorreiter gehandelt. Seit nun aber IP weltweit als neuer Standard etabliert wird, gibt es wieder einiges aufzuholen. Bisher wurde als Vermittlungstechnik auf die sogenannte Leitungsvermittlung gesetzt, bei der der Anbieter dem Kunden über eine feste physische Leitung rund um die Uhr eine konkrete Bandbreite und Übertragungs-Geschwindigkeit garantieren. Diese Technik hat bei einem steigenden Bandbreitenbedarf vieler Unternehmen den Nachteil, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht effizient genutzt werden können.

 

Die IP oder SIP Technologie basiert auf dem Prinzip der Paketvermittlung. Hier folgen die Daten keiner festen Leitung von a nach b, sondern können verschiedene Routen einschlagen und sind somit flexibel in der Bandbreite. Teilnehmer, die gerade nicht kommunizieren, machen so  Platz für andere, die gerade viel zu übertragen haben. So können alle Leitungen (Daten, Sprache und Internet) über nur einen Anschluss gesendet und empfangen werden.

 

Was bedeutet All-IP?

Analoge und ISDN Anschlüsse haben nicht nur im Bereich der Telefonie, wo sich der VoIP Standard rasch durchsetzt, ausgedient. Zukünftig werden auch alle anderen Telekommunikations-Dienste wie Fernsehen und Mobilfunk über Internet-Verbindungen laufen. Diese Bündelung verschiedenster Dienste in einem Anschluss ist mit dem Begriff „All-IP“ gemeint.

Als All-IP-Kunde müssen Sie sich zwar zunächst umstellen, genießen dann aber mehrere Vorzüge. Beispielsweise haben Sie dann nur noch einen Anbieter für alle Dienste, der zentral für Service und Abrechnung zuständig ist. Das spart Ihnen viel bürokratischen Aufwand und kann sich durchaus auch finanziell positiv bemerkbar machen. Zudem weist die Deutsche Telekom darauf hin, dass Anschlussmerkmale, die bisher kostenpflichtig waren, dann inklusive sind. Dies gilt zum Beispiel, wenn Sie zwei Sprachkanäle oder mehrere Rufnummern nutzen.

 

Den Anschlusswechsel früh genug planen

Der Umstieg auf einen neuen Kommunikationsstandard steht bevor, ob Sie wollen oder nicht. Vielleicht haben Sie bereits ein Schreiben von der Telekom auf dem Tisch liegen, in dem die Umstellung angekündigt wird, vielleicht bleiben Ihnen auch noch einige Monate Zeit. In jedem Fall sollten Sie sich schnellstens mit der Thematik auseinandersetzen und folgende Schritte einleiten:

 

Schritt 1

 

  • Kann Ihre Telefonanlage IP Anschlüsse verarbeiten? Muss sie aufgerüstet werden? Brauchen Sie eine neue?
  • Ist der Einsatz eines IP-ISDN-Gateways für Sie sinnvoll?

 

Schritt 2

  • Nutzen Sie Alarm- und Brandmeldeanlagen, ein System zur Maschinensteuerung, einen Videokonferenzdienst oder andere ISDN-basierte Dienste?
  • Müssen Sie IP-fähige Ersatzlösungen finden?

 

Schritt 3

  • Einmaliger Wechsel oder Schritt-für-Schritt-Migration?
  • Möchten Sie den Anschluss-Anbieter wechseln?
  • Welche Sicherheitsvorkehrungen sind nötig? (Firewall, Session Border Controller)

 

Als Systemhaus mit einer langjährigen Erfahrung im Kommunikationsbereich stehen wir Ihnen bei der Analyse und Planung gerne zur Verfügung. Je früher Sie sich bei uns melden, desto mehr Zeit bleibt uns, Ihren Fall genau unter die Lupe zu nehmen und eine optimale Lösung für Sie zu finden.

 

Mit IP Office ins Next Generation Network (NGN) starten

 

AVAYA LOGO

Die TELEGANT GmbH & Co. KG ist offizieller Partner von AVAYA, einem der weltweit führenden Anbieter für moderne Kommunikationslösungen. In unserem Portfolio haben wir uns auf Telefonanlagen der Reihe AVAYA IP Office spezialisiert. Diese bieten optimale Lösungen für den Umstieg auf VoIP-Telefonie!

 

  • IP Office lohnt sich bereits ab 5 Anwendern und kann auf bis zu 2.000 Nutzer erweitert werden, an einem oder an bis zu 150 Standorten
  • Zentrale, webbasierte Verwaltung
  • Telefonie, Messaging, Conferencing, Contact Center, Video und Unified Communications stehen unabhängig von Standort und Gerät zur Verfügung

 

Sie haben Fragen zum Thema oder möchten Ihr Projekt in unsere Hände legen? Dann setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

*Quelle: http://www.it-zoom.de/it-director/e/ip-migration-laeuft-bis-2018-16633/

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